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Obwohl bis zum Anpfiff des Eröffnungsspiels am 8. Juni zwischen Gastgeber Polen und Griechenland noch einige Zeit vergeht, zieht die EM 2012 schon jetzt die Fußball-Anhänger in ganz Europa in ihren Bann. In dem EM 2012 Spielplan hat man alle Partien auf einen Blick. Jedoch die Frage, die sich die meisten Fans stellen, ist natürlich, ob Spanien seine Dominanz fortsetzen und den 2008 in Österreich und der Schweiz gewonnen Titel verteidigen kann.
Bei den Buchmachern gelten die Iberer, die als amtierender Weltmeister ins Turnier gehen, in jedem Fall als Favorit. Beispielsweise bezahlt der renommierte Buchmacher Interwetten für einen Triumph Spaniens lediglich den 3,6-fachen Einsatz zurück. Allerdings gibt es mit Deutschland einen zweiten großen Favoriten, wie die nur unwesentlich höhere Quote von 4,2:1 zeigt. Wer die beste, auf dem Wettmarkt verfügbare, Quote wissen möchte, sollte einen Blick auf den wettnetzwerk.com Quotenvergleich werfen. Spätestens mit dem 3:0 im Testspiel gegen Vize-Weltmeister Niederlande im November hat sich die deutsche Elf in den Status eines Mitfavoriten erhoben, wobei es bereits in der Vorrunde zum erneuten auftreten mit den Oranjes kommt, die bei Interwetten mit einer Quote von 7,5:1 auf Platz drei rangieren.
Hinter dem Trio Spanien, Deutschland und Niederlande, das nicht von ungefähr auch bei der WM 2010 in Südafrika die Plätze auf dem Treppchen belegte und anschließend jeweils eine sehr souveräne EM-Qualifikation folgen ließ, werden mit England, Frankreich und Italien drei traditionellen Fußball-Nationen zumindest noch Außenseiterchancen eingeräumt, wobei die Auftritte dieser drei Mannschaften vor zwei Jahren in Südafrika nicht zwingend zum Träumen Anlass geben.
Den beiden Gastgebern Polen und Ukraine traut Interwetten derweil den großen Coup nicht zu. Würde die Ukraine im Endspiel von Kiew gewinnen, würde bei einem entsprechenden Tipp der 40-fache Einsatz fällig und bei einem polnischen Titelgewinn könnten sich mutige Wettfreunde sogar über eine Quote von 60:1 freuen.
Noch geringer werden zumindest vor Turnierbeginn nur die Chancen von Griechenland, Irland, Schweden, Tschechien und Dänemark beziffert, wobei für die Dänen, die mit 100:1 die höchste Quote aufweisen, angesichts ihrer Hammergruppe mit Deutschland, Holland und Portugal wohl schon das Erreichen des Viertelfinales ein riesiger Erfolg wäre.
Doch letztlich zeigt gerade die jüngere Geschichte der Europameisterschaften, dass Sensationen durchaus in Betracht gezogen werden sollten. Die Spitzennationen Europas sind in Sachen Leistungsfähigkeit eng zusammengerückt, auch wenn Mannschaften wie Spanien und Deutschland derzeit dominant erscheinen. In 90 Minuten, aber auch in einem Turnier ist alles möglich wie zuletzt 2004 die als krasser Außenseiter gestarteten Griechen gezeigt haben, die unter Trainer Otto Rehhagel völlig überraschend Europameister wurden. Und erinnert werden sollte auch an die Dänen, die 1992 erst kurzfristig für das ausgeschlossene Jugoslawien nachrückten und sich ebenfalls unerwartet den Titel sicherten – übrigens im Finale gegen Deutschland.
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