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Deutschland zurück in der Spur

Deutschland in der Spur

Nur drei Tage nach dem schwachen Auftritt gegen England zeigte sich die DFB-Elf beim verdienten 4:1 gegen Italien stark verbessert. Besonders die Offensive überzeugte gegen eine schwache Squadra Azzura. EM-Gastgeber Frankreich präsentiert sich derweil schon jetzt in Turnierform.

Leidenschaftslos und undynamisch im Angriff, chaotisch und überfordert in der Defensive – das Fazit zur 2:3-Niederlage der deutschen Nationalmannschaft gegen England fiel nicht nur in den Medien, sondern auch vom Bundestrainer äußerst kritisch aus. Zwar trug die Partie gegen den ewigen Rivalen nur den Titel „Freundschaftsspiel“, doch waren die Schwächen der DFB-Elf zu eklatant, um sie einfach schönzureden. Die Antwort der Mannschaft folgte allerdings schnell: Drei Tage später zeigte das auf fünf Positionen veränderte Team gegen Italien eine eindrucksvolle Reaktion. Das 4:1 gegen den deutschen Angstgegner, der in allen Belangen enttäuschte, war letztlich auch in dieser Höhe verdient. Ein geglückter Test also, die die vermehrte Kritik an den Auftritten der Mannschaft seit dem WM-Sieg 2014 vorerst verstummen lassen dürfte. Zumindest bis Ende Mai. Dann nämlich stehen die nächsten Proben gegen die Slowakei und Ungarn an, bevor Deutschland am 12. Juni gegen die Ukraine in die Europameisterschaft in Frankreich startet.

Frankreich unterstreicht Favoritenstatus

Während der Weltmeister also eine insgesamt durchwachsene Länderspielwoche hinlegte, zeigt sich EM-Gastgeber Frankreich schon früh in Turnierform. Sowohl gegen die Niederlande als auch gegen Russland gewann die Équipe Tricolore zwar knapp, aber hochverdient mit 3:2 und setzte damit den Aufwärtstrend der letzten Jahre fort. Mit den eigenen Fans im Rücken und jungen, talentierten Spielern wie Pogba, Coman und Martial in den Reihen trauen Experten dem Team von Didier Deschamps beim Heimturnier einiges zu. Bei Interwetten gilt Frankreich neben Deutschland gar als Favorit auf den EM-Titel.

Rückschläge für England und Österreich

Titelverteidiger Spanien wird hingegen erst an dritter Stelle geführt. Nach dem blamablen Aus bei der WM in Brasilien spielten Iniesta und Co. zwar eine souveräne Qualifikation, die vergangenen Testspiele gegen Italien (1:1) und Rumänien (0:0) stimmten jedoch weder Fans noch Experten positiv. England erhielt nach dem fulminanten 3:2-Sieg gegen Deutschland unterdessen einen Dämpfer. Trotz eines Treffers von Jamie Vardy unterlagen die Three Lions am Dienstag den Niederlanden 1:2, was die Euphorie im Mutterland des Fußballs vorerst wieder verstummen ließ. Wirklich optimal lief die Woche auch für Österreich nicht: Nach dem 2:1-Sieg gegen Albanien verlor das ÖFB-Team gegen die Türkei ebenfalls 1:2. In den abschließenden Vorbereitungsspielen trifft Österreich, das sich erstmals sportlich für eine EM qualifizieren konnte, Ende Mai und Anfang Juni auf Malta und die Niederlande.

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